Jedes Design erzählt denselben Film anders. Drei sind für einzelne Filme gemacht, drei für Gruppenposter mit zwei bis acht Filmen. Alle gibt es hell und dunkel, in 30×40, 50×70 und 60×80 cm.
Für einzelne Filme
Klassischer Barcode
Der Klassiker unter den Farbpostern. Wir schneiden den Film in feine Zeitabschnitte und färben jeden als senkrechten Streifen ein. So liest du den Film wie eine Zeitleiste: links der Anfang, rechts das Ende, dazwischen jede Nacht, jedes Gewitter, jede Wüste. Darunter stehen Titel, Jahr und Laufzeit in ruhiger Schrift. Wir korrigieren die Farben so, dass dunkle Filme nicht braun und matt wirken. Am besten geeignet für alle, die sofort erkennen wollen, welcher Film das ist, und für Filme mit starken Farbwechseln.
Hier wird jeder Moment des Films mit seinen fünf wichtigsten Farben dargestellt, gestapelt nach Anteil und zu weichen Schichten verwoben. Das Ergebnis sieht aus wie ein Bohrkern oder ein abstraktes Gemälde, besonders bei Filmen mit klarer Farbwelt wie The Grand Budapest Hotel. Weil mehrere Farben pro Moment sichtbar sind, wirkt das Poster reicher als der Barcode. Ein gutes Motiv für Menschen, die Kunst an der Wand mögen und bei denen nicht jeder sofort sehen muss, dass es ein Filmposter ist.
Dieses Design zeigt zwei Dinge gleichzeitig: Die Höhe der Balken folgt der Lautstärke des Films, die Farbe der Bilder zur gleichen Zeit. Die großen Szenen, Explosionen, Konzerte oder Schreie, werden zu hohen Balken, stille Passagen zu kleinen. Wir nutzen etwa 96 breite, abgerundete Balken und glätten sie, damit das Poster ruhig bleibt. Es passt besonders gut zu Musikfilmen, Actionfilmen und allen, bei denen der Ton Teil der Erinnerung ist. Bei sehr gedämpften Filmen wirkt es auf hellem Papier etwas zurückhaltender, auf Dunkel kommt es besser zur Geltung.
Das klarste Gruppendesign: Dein Titel steht oben, darunter folgt für jeden Film ein eigener Barcode in voller Breite. Jede Zeile hat unter dem Streifen den Filmtitel, das Jahr und die Laufzeit, am Ende steht die Gesamtlaufzeit aller Filme. Die Balken sind gleich breit, damit alle Filme vergleichbar bleiben. Für zwei bis acht Filme geeignet, mit wenigen Filmen werden die Streifen großzügig, mit vielen eine feine Liste. Ideal für „Unsere Filmabende“, Top-3-Listen oder die Filme einer Regisseurin oder eines Regisseurs.
Bei den Ringen bekommt jeder Film einen eigenen Kreis, ineinander gelegt wie Jahresringe oder die Rillen einer Schallplatte. Die Zeit läuft im Uhrzeigersinn ab 12 Uhr, Anfang und Ende treffen sich oben. Dadurch entsteht ein Motiv, das ganz anders wirkt als ein Barcode und auch Menschen gefällt, die nicht auf Filme achten. Unter dem Kreis stehen Titel und die Liste der Filme mit Jahr. Unser stärkstes Gruppendesign, vor allem auf dunklem Hintergrund, wo die Farben leuchten.
Hier wird jeder Film zu einem Höhenzug: Die Kontur folgt dem Verlauf von Lautstärke und Helligkeit, die Farbe füllt die Fläche darunter. Mehrere Filme liegen wie Bergketten hintereinander, ruhig und ohne sich zu überlagern. Das Ergebnis ist ein sachlicher, grafischer Look, der gut in moderne Wohnungen passt und weniger „nach Film“ aussieht als die anderen Designs. Passt zu Menschen, die Landschaften und Datenvisualisierungen mögen, und zu Gruppenposter mit drei bis fünf Filmen.
Hell wirkt ruhig auf warmem Off-White. Dunkel lässt Farben leuchten, vor allem bei dunklen Filmen und Ringen. Im Konfigurator siehst du beides nebeneinander.